Montag, 25. Oktober 2010

12tB: Von Gottes Gnaden

In einem freiheitlichen Forum las ich vor kurzem einen Beitrag, den ich nachfolgend und etwas verkürzt wiedergebe. Er regte mich an, ihn als Gedanken und als eine Basis zu nutzen, um den Stand des apokalyptischen Auslösungsprozesses bezüglich dessen zu dokumentieren, zum einen das „Von Gottes Gnaden“ beschreibt und zum anderen dadurch kontrastiert, was Basis einer vernunftgemäßen Machtform sein könnte. Denn eine Apokalypse, die eine Götterdämmerung beinhaltet, kontaktiert das sogenannte Göttliche, also verantwortliche Wesen, und eine Götterdämmerung wird notwendig, wenn Machtmissbrauch auf diesen Ebenen eklatant ist, so dass auch sie apokalyptiert werden müssen und werden.

Der Beitrag zum Thema: Direkte Demokratie
Es geht hier auch nicht um das was sondern um das wie gemäß Goethes Empfehlung: "Das "Was" bedenke, mehr bedenke "wie"!" Der Umgang der Regierungsgewalt mit dem Volk entspricht eben unserer allgemein verbreiteten Anschauung, dass für das Regieren Macht etabliert sein müsse, weil man ja sonst nichts durch setzen könne. Das Volk wählt doch seine Machthaber selbst, also ist die Macht legitimiert. Früher war sie durch Gottes Gnade verliehen und wurde vererbt. Spätere usurpierten die Macht und setzten sich an Stelle Gottes (Diktatoren, Führer etc.), aber vor allem war die Macht auf einen konzentriert. Heute spiegelt sich da noch in den "Mächtigsten Männern oder Frauen der Welt. Das alle ist eben keine Demokratie, d.h. Herrschaft des Volkes über sich selbst. Eine solche Machtausübung entspricht dem Bild eines Menschen, der Herrschaft nur über sich selbst ausübt, eine  der schwierigsten Herrschafts-Arten, die uns angeraten wird. Aber sie ist die Voraussetzung für die Entwicklung der Freiheit sowohl des Einzelnen als auch als auch innerhalb des Lebens der Staatsgemeinschaft bzw. der Weltgemeinschaft.

Meine hier angepasste Antwort, die einige Ursachen im apokalyptischen Sinne anspricht, und Gedanken und Diskussionen in meinen Worten zu einer Art evolutionären, vernünftig und wohlwollenden Art von Macht beschreibt:

Ihr "von Gottes Gnaden" verleitet mich dazu zu antworten, da hier viel mehr Hintergrund zu suchen ist, als angenommen. Ich stimme zu, dass die parlamentarische Demokratie eine Zwischenform einer Art von Demokratie ist, da zu viele Ebenen zwischen dem "was notwendig wäre" zu entscheiden, und dem "was entschieden wird", stehen. Diese Ebenen beinhalten Aspekte wie von Ihnen beschrieben und von mir ausgelegt, dass nur der wirklich im höheren Sinne entscheiden kann, der zunächst sich selber führen kann, weil er sich selber erkannt hat und sich selber und seine Entscheidungen in vernünftige Beziehung zu einem höheren Ganzen setzen kann. Dadurch wiederum können dem Leben wohlwollende Entscheidungen getroffen werden. Zwischenebenen beinhalten eine andere Art des verantwortlichen Umgangs, des Verantwortungsrahmens und der Durchsetzbarkeit. Die Macht, die im ersteren Sinne verliehen oder annektiert wurde, verleitet dazu, eben diese notwendige Selbsterkenntnis und Entscheidungsfähigkeit nicht zu erlangen. Andere Ebenen in Bezug auf die parlamentarische Demokratie zwischen "wäre" und "wird" betreffen durchaus die Ihnen bekannten und massiv beeinflussenden Interessens- und Lobbygruppen auf dem Weg zu einer politischen Entscheidung.

Zurück zu "Gottes Gnaden". Der Begriff Gott ist nur Abstrakt definierbar. Er ist als Begrifflichkeit durchaus unkonkret zu sehen wie "unsere deutsche Regierung" oder wie "es ist Entschieden worden", denn es stehen immer Hierarchien, nicht nur personell sondern auch Volks- oder Rassenmäßig betrachtet dahinter. Und es ist auch so, dass in höheren Machtebenen, die ja auf der Ebene, die wir "Gottesebene" nennen, die aber durchaus eine Art Rasse oder Volk einer anderen Herkunft mit anderen Verantwortlichkeiten bezeichnet, es noch mehr Missbrauch geben kann. der weniger verantwortliches aber mehr zynisch arrogantes Denken und Handeln generiert. Weil das Lernen, Denken und sich Entwickeln unzureichend stattgefunden hat. Von "Gottes Gnaden" kann also zum Einen eine Art Handtuch für das was hier auf unserem Planeten passiert, sein, und zum anderen ein Missbrauch der höheren Art, die somit zu einer niederen - aber bislang machtvollen – Art geworden ist. Das was hier die letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte passiert ist, ist nicht Vernunft sondern Machtmissbrauch, der durchaus auch wieder von andere, wesentlich verantwortlicherer Seite oder Ebene limitiert und umgekehrt wurde. Und dieser Machtmissbrauch beinhaltet und muss durch sich begründet beinhalten eine Manipulation, die auch wegen dem Entwicklungsstand vieler Menschen angeglichen werden MUSS. Vgl. den Artikel Skynet the Beast.


Machtmissbrauch will sich selbst und immer mehr, wenn er nicht begrenzt oder erkannt wird.Machtmissbrauch will sich selbst und immer mehr, wenn er nicht begrenzt oder erkannt wird. Was bedeutet es, wenn es in Schriften heißt von „Gottes Gnaden“ oder „Gott will Krieg“? Es heißt auch, das vieles was nicht erkannt wird und Macht hat, sich Gott nennen will – um zu mißbrauchen.

Link zum Forum freiheitlicher Ordnung: www.sffo.de